Donnerstag, 27. Juni 2013

TRAINING und KREBS

Körperliche Fitness erhöht das Wohlbefinden. Um einschätzen zu können, wie viel Belastung ihrem Körper zugemutet werden kann, ohne nach einem einmaligen Training die bittere Erfahrung eines Muskelkaters machen zu müssen, können Sie regelmäßig ihren Puls prüfen. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie..
.. wenn Sie den unten angeführten link zur kostenlosen Broschüre “Bleiben Sie in Bewegung !” der österreichischen Krebshilfe anwählen.
Sollten Sie darüber hinaus weitere Unterstützung zum Thema “körperliche Fitness” benötigen, so steht Ihnen unserer Physiotherapeut Alexander Liebhart  gerne zur Verfügung.
Ihr,

Dr. David Kuczer

  

Selen – Unterstützung bei Krebs und Entzündungen

Selen ist ein essentielles Spurenelement, das je nach Vorkommen im Boden mehr oder minder in unseren Nahrungsmitteln zu finden ist. Dabei gilt zB Österreich tendentiell als Selenmangelgebiet. Selen gilt als Bestandteil von Radikalfängern.
Das sind von unserem Körper hergestellte Moleküle, die sogenannte freie Radikale binden. Freie Radikale sind frei zur Verfügung stehende Elektronen in der äußersten Schale eines Moleküls, das diese gerne abgeben möchte um stabiler zu werden (Sog. Oktett-Regel). Das Problem dabei ist, dass die meisten Proteinbindungen im Körper (zB auch im Erbgut - der DNA) darauf beruhen, dass sich die beiden Bindungspartner ein Elektron teilen. Sobald also ein freies Elektron "kostenlos" zur Verfügung steht, kommt es zur Trennung dieser Proteinbindung. Im Falle der DNA könnte das zB einen Einzelstrangbruch bedeuten, was einer Verletzung gleich käme. Viele solcher Verletzungen können zu nachhaltigen Schäden am Erbgut (zB über fehlerhafte Reparaturen) der betroffenen Zelle bis hin zum Zelltod führen. Diese Vorgänge geschehen täglich, werden aber dank Radikalfängern und Reparaturmechanismen in der Regel abgefangen.
 Besonders viele freie radikale treten zB beim Rauchen oder beim Sonnenbad in den Körper ein. Aber auch Entzündungen und Krebserkrankungen stellen das Immunsysthem vor eine schwierige Aufgabe.
In all diesen Situationen, kommt es zum vermehrten Verbrauch und in der Folge zur intensiveren Nachbildung von Radikalfängern. Das heißt der Bedarf an Selen und anderen verwendeten Substanzen steigt.
Eine Behandlung mit Selen hat also den Zweck, den zusätzlichen Bedarf zu decken.
Angewandt wird Selen vor Allem in der komplementären Medizin zur Unterstützung des Körpers bei Entzündungen und Krebserkrankungen. Aber auch in einigen Krankenhäusern wird Selen zB zur Verbesserung der Verträglichkeit von Strahlentherapien und Chemotherapien (verringert Durchfälle, mindert Schwellungen und Entzündungen) angewandt.
 So gibt es auch eine erste hochkarätig veröffentlichte Studie, die eine bessere Verträglichkeit einer Strahlenbehandlung, wie auch eine tendentielle Verbesserung im 5-Jahres Überleben bei Patientinnen mit gynäkologischen Tumoren, welche während einer Strahlenbehandlung Selen einnahmen, verzeichnen konnten (Prof. Mücke: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3621795/ , http://www.biokrebs.de/aerzte-informtionen/dzo-news/200-strahlentherapie/1224-selen-reduziert-nebenwirkungen-einer-strahlentherapie ).
 Eine weitere Anwendung findet Selen auch im Bereich der Intensivmedizin bei der Bekämpfung von Infektionserkrankungen als Unterstützung der Behandlung mit Antibiotika.
 Sollten Sie Fragen zum Thema Selen haben, so stehe ich Ihnen in meiner Sprechstunde gerne zur Verfügung.
Ihr

RATGEBER MISTELTHERAPIE

Die MISTEL ist eine der ältesten und bekanntesten Pflanzen, die in der komplementären Medizin bei Menschen mit Krebserkrankung eingesetzt wird. Bei den Anhängern der Komplementärmedizin zählt sie zu den am Besten untersuchten Alternativpräparaten. Gemäß Konsensus-Abhandlung der ÖGAMwerden sowohl Besserung des Wohlbefindens, als auch ein positiver Einfluss auf den Krankheitsverlauf berichtet.
Aus eigener Erfahrung -basierend auf vielen Gesprächen mit Patienten -wurde mir berichtet, dass sich viele unter der Behandlung wohler fühlten und den Eindruck hatten, Chemotherapien gut zu vertragen.
Je nach Schwere der Erkrankung und Allgemeinbefinden wählt der behandelnde Arzt unter 3 möglichen Präparaten aus. Anfangs wird mit der geringsten Dosis begonnen und Wirkung und Verträglichkeit geprüft. Im Anschluß kann die Dosis je nach klinischem Verlauf gesteigert werden. Typischerweise werden Serienpackungen verordnet, wobei alle 3 Tage eine Injektion unter die Haut erfolgt und nach Abschluß einer Serie eine 2 wöchige Pause eingelegt wird. Allerdings sollte die Dosierung auch entsprechend der Wirkung und Verträglichkeit individuell angepaßt werden und benötigt somit regelmäßig ärztliche Kontrolluntersuchungen.
Bei Fieber, akuten Entzündungen oder Immuntherapien darf die MISTEL nicht gespritzt werden. Eine lokale Rötung an der Einstichstelle oder geringe Temperaturerhöhung nach Dosiserhöhung (ca. 0,5°C) gelten als übliche Reaktion.
Sollten unter der Behandlung allergische Reaktionen auftreten, werden diese je nach Ausprägung über Antihistaminka und/oder Cortison behandelt und eine erneute Anwendung sollte vermieden werden.
In der Regel wird die Mistelbehandlung aber gut vertragen. Das Präparat ist rezeptpflichtig. Die Kosten für die Injektionsampullen werden von einigen Kassen erstattet.
Der unten angeführte Artikel-link berichtet vom Konsensus-Beschluss der ÖGAM zum Stellenwert der Misteltherapie.
Ihr



MISTELTHERAPIE 

RATGEBER STRESS, KREBS und CHRONISCHE KRANKHEITEN

Seit längerem schon denken viele Wissenschafter, dass chronischer STRESS die Entstehung von Krebs begünstigen könnte.
Mit einer Reihe von Studien wurde versucht einen Zusammenhang zwischen diesen Beiden zu beweisen. Dabei erwies es sich aber als ausgesprochen schwierig STRESS einheitlich und nachvollziehbar zu messen. Denn chronischer STRESS ist nicht nur allein ein erhöhter Spiegel an Cortisol und Adrenalin. Auch ein traumatisches Erlebnis, oder das Unvermögen sich zu entspannen und los zu lassen sind Zeichen von STRESSSTRESS ist also multifaktoriell und komplex.
Auch die Möglichkeit viele tausend Menschen über Jahrzehnte zu beobachten und daraus Schlüsse zu ziehen (sog. epidemiologische Studie) hat nicht den gewünschten Erfolg gebracht, weil hierbei die Meßmethode zu ungenau ist.
Was aber beobachtet werden konnte ist eine Verbindung zwischen Stress und ungesunder Lebensführung (Übergewicht, Alkohol, Nikotin,..). So kann man zumindest sagen, dass über diese stressbedingte Verhaltensänderung die Entstehung von Krebserkrankungen (aber auch Diabetes und Bluthochdruck) durchaus begünstigt werden kann.
Bedingt durch jahrelange Erfahrung denken wir in der Praxis Margareten, dass der Abbau von Stress und das Erlernen von Entspannungstechniken, – kombiniert mit der richtigen Ernährung und einem individuell erstellten Bewegungsprogramm – sich günstig auf die Vermeidung chronischer Erkrankungen auswirkt.
Wir möchten Sie dabei unterstützen, ihr Risiko für chronische Erkrankungen wie Krebs, Diabetes oder Bluthochdruck zu senken.
Darüber hinaus kann mit der selben Methode Diabetes im Frühstadium bekämpft werden. Dadurch soll verhindert werden, dass man Zeit seines Lebens Tabletten (orale Antidiabetika) oder Spritzen (z.B.: Insulin) benötigt.
Der unten angeführte Artikel-link gibt Auskunft über den Stand des Wissens über den Zusammenhang von Krebs und Stress.
Ihr

 RATGEBER STRESS, KREBS und CHRONISCHE KRANKHEITEN

TUMORMARKER – Anwendungsbereiche


Als Tumormarker bezeichnet man Moleküle, die durch bestimmte Krebszellen u.a. an Blut oder Harn abgegeben werden.  Eine Liste der gängigen TUMORMARKER und ihrer Anwendungsbereiche finden Sie hier:

TUMORMARKER

Tumormarker
Zum Thema Tumormarker berät Sie:

RATGEBER WELLNESS und KREBS

Einige Menschen befürchten, dass durch Wellness – Anwendungen eine Ausbreitung des Krebses im Körper begünstigt werden könnte, oder Lymphschwellungen in der Sauna sich dramatisch verschlechtern.
In den meisten Fällen ist diese Angst unbegründet.
Dennoch kann man kein Pauschalurteil fällen.. (Jeder Mensch ist anders und nicht jede Erkrankung verhält sich gleich.) und sollte sich eingehend beraten lassen, bevor man sich durch entspannende Anwendungen verwöhnen läßt. Zum Beispiel ist manchmal auch der Faktor Zeit von wesentlicher Bedeutung. So kann direkt nach einer Bestrahlung die Haut im Therapiebereich noch deutlich gerötet und empfindlich sein. Gerade an solch einer Stelle sollten zB. Ätherische Öle und klassische Massagen vorerst noch nicht angewandt werden. Ist die Abheilung der Haut jedoch abgeschlossen, sind gerade milde Fette an diesen Stellen sehr hilfreich, da durch die vorherige Therapie Talgdrüsen in der Haut verloren gehen können und die für den Hautschutz wichtige Rückfettung nicht mehr ausreichend gewährleistet ist. In dieser Situation können auch sanfte Lymphdrainagen und viele andere Anwendungen wieder zur Unterstützung eingesetzt werden.
Der unten angeführte Artikel gibt einen Überblick zum Thema Wellness und Krebs.
Sollten Sie Fragen zu dem Thema haben, oder Anwendungen benötigen, so stehe ich Ihnen unser Team in der Praxis Margareten gerne zur Verfügung.
Ihr

Massage, Sauna, Thermalbäder

Wellness und Wärme mit Risiko?

 
 Viele Menschen fühlen sich nach dem Saunabesuch, einer Massage oder nach einem Thermalbad wohlig entspannt. Wärme, von der Infrarot-Wärmelampen über die Fangopackung bis hin zur Wärmflasche, hilft gegen Verspannungen und lindert manch anderes Unwohlsein. Krebspatienten hören jedoch gelegentlich, bei ihnen könnten diese Anwendungen einen Rückfall auslösen: Viele der heute unter dem Begriff “Wellness” zusammengefassten Anwendungen sollen angeblich Wachstum oder Entstehung eines Tumors fördern.
Was ist dran an solchen Befürchtungen? Gibt es Belege dafür? Die Antwortet darauf lautet: nein. Der folgende Text erläutert, warum, und nennt weiterführende Links und Quellen.

Wellness und Krebs: Das Wichtigste in Kürze

Bäder und Krebs
Können Thermalbäder das Wachstum eines Tumors fördern? Dafür gibt es keine Belege.
Für viele Menschen gehört der wöchentliche Gang in die Sauna, die Rotlichtbestrahlung bei Schmerzen oder der jährliche Urlaub in einem Thermalkurort zur Lebensqualität. Auch Krebspatienten, denen es wieder gut geht, möchten den gewohnten Lebensstil wieder aufnehmen. Für andere sind Anwendungen wie zum Beispiel Massagen oder Lymphdrainage sogar Teil der Rehabilitation.
Dementsprechend verunsichert sind Betroffene, wenn sie im Freundes- oder Bekanntenkreis hören, solche Verfahren seien schädlich für sie, weil sie das Krebsgeschehen wieder in Gang setzen würden. Selbst die Prospekte vieler Heilbäder sind mit Warnhinweisen für Krebspatienten versehen
Sind diese Befürchtungen begründet? Dahinter steht die auf Konzepte der klassischen Naturheilkunde des 19. Jahrhunderts zurückgehende Annahme, dass durch die allgemeine Umstellung der Körperfunktionen bei Thermalbädern – temperaturbedingte Stoffwechselveränderungen, Blutdruckanstieg und andere Symptome – eine Tumorerkrankung wieder ausbrechen oder ihr Verlauf beschleunigt werden könnte.
Es gibt auch naturheilkundlich orientierte Therapeuten, die selbst bei einer Wärmebehandlung durch Fango oder andere Arten von Packungen und durch einen Saunagang solche Risiken befürchten.
Ein Beweis für einen ursächlichen Zusammenhang zwischen solchen Anwendungen und Krebs steht allerdings aus. Begründet ist eine gewisse Vorsicht trotzdem. Krebspatienten müssen wissen: Während und auch noch eine Zeit nach Ende der Behandlung kann der Kreislauf geschwächt sein. Die Haut ist mitunter besonders empfindlich und verträgt Wärme, Wasser, Salze oder Packungen nur bedingt.
Eine andere Befürchtung gilt dem Risiko von Massagen: Können sie dazu beitragen, dass sich der Krebs abseits des ursprünglichen Tumors verbreitet? Nach Ansicht von Fachleuten besteht aber für fast alle Krebsarten keine Gefahr. Nur bei Kopf-Hals-Tumoren kann die Verteilung von Tumorzellen im Gewebe nicht sicher ausgeschlossen werden.

Wärmeanwendungen: Belastung für den Kreislauf

Handtuchstapel © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum
 
Temperaturreize – zu heiß, zu kalt – können unangenehme Folgen für Patienten haben. Möglicherweise ist der Kreislauf während oder nach einer Krebsbehandlung noch nicht wieder so stabil, dass Wärmeanwendungen gut verträglich wären. Wer sich noch nicht richtig erholt hat, sollte auf einen Saunabesuch, ein Thermalbad oder auch eine Fangopackung zunächst verzichten.
Patienten mit Kachexie (stoffwechselbedingtem Gewichtsverlust) und insgesamt fortgeschrittenen Krebserkrankungen, mit Ödemen (Gewebeschwellung), Hirnmetastasen oder Aszites (Bauchwassersucht) sollten besonders vorsichtig sein. Das gilt auch für die Wärmebehandlung zu Hause, von der Wärmflasche bis hin zum heißen Bad.
Wie lange eine solche Empfindlichkeit anhält, ist von Mensch zu Mensch verschieden. Im Zweifelsfall sollten Betroffene den Arzt fragen.

Bäder, Packungen, Wärme: Vorsicht bei empfindlicher Haut

Die Haut schützen
Wasser und Wärme können empfindliche Haut schädigen. Betroffene Krebspatienten sollten vorsichtig sein.
Im Zusammenhang mit Chemotherapien, Bestrahlungen und Operationen ist die Haut während, aber auch noch einige Zeit nach Ende der Therapie oft besonders empfindlich. Extreme Temperaturen können zu zusätzlichen Belastungen führen. So kann beispielsweise die Wundheilung von Operationsnarben gestört werden. Eine wärmebedingt verbesserte Durchblutung kann empfindliche Stellen weiter reizen und zum Beispiel vorhandenen Juckreiz verstärken. Beim Schwimmbad- oder Thermalbadbesuch ist zu beachten, dass das Wasser die Haut aufweicht und so ebenfalls schädigen kann. Einige Stoffe im Schwimmbadwasser werden unter Umständen schlechter vertragen als es normalerweise der Fall wäre.
Bei der Verwendung von ätherischen Ölen – etwa bei Massagen – ist ebenfalls Vorsicht geboten, da sie die Haut reizen können. Einige Bestandteile wie Teebaumöl können auch bei gesunden Menschen Allergien auslösen. Das Bundesinstitut für Risikoberwertung (BfR) hat im Internet allgemeine “Fragen und Antworten zur Anwendung von ätherischen Ölen” zusammengestellt: www.bfr.bund.de/cd/10945. Diese richten sich nicht speziell an Krebspatienten.

Risiko Lymphödem: Jede Belastung meiden?

Patienten, denen im Rahmen der Therapie Lymphknoten entfernt oder bestrahlt wurden, werden oft vor heißen Bädern, Saunabesuchen oder warmen Packungen gewarnt. Diese Anwendungen, heißt es, können das Auftreten eines Lymphödems, einer Flüssigkeitsansammlung im Gewebe, begünstigen. Der Hinweis beruht auf der Überlegung, dass Hitze die Kreislauftätigkeit anregt. Dabei wird vermehrt Lymphflüssigkeit produziert. Wurden Lymphknoten entfernt oder beschädigt, kann die Lymphe schlecht aus dem Gewebe abtransportiert werden.
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat wissenschaftliche Arbeiten zum Thema ausgewertet. Demnach gibt es nur wenige Belege dafür, dass diese Maßnahmen ein Lymphödem wirklich verursachen können. Ausführliche Informationen finden sich auch auf dem vom IQWiG erstellten Internet-Angebot www.gesundheitsinformation.de, Stichwort “Lymphödem”, Stichwort “Merkblatt”.

Massagen: Können sie einen Tumor aktivieren?

Lymphdrainage – ja oder nein?
Haben Massagen und Lymphdrainagen einen Einfluss auf die Bildung von Metastasen? Das ist nicht bewiesen. Fachkräfte arbeiten bei Krebspatienten trotzdem sehr vorsichtig. Bei Ödemen können Betroffene auf eine Lymphdrainage zudem selten verzichten.
Lange Zeit gingen Mediziner davon aus, dass eine mechanische Beeinflussung eines Tumors durch Massage, Lymphdrainage oder andere sogenannte physikalische Verfahren zur Rückenentspannung zwar theoretisch denkbar, im Einzelfall aber eher unwahrscheinlich sei.
Für eine Tumorart gibt es möglicherweise eine Ausnahme: Bei Kopf-Hals-Tumoren können Fachleute anhand von Einzelfallbeobachtungen nicht sicher ausschließen, dass eine Lymphdrainage das Risiko von Metastasen nicht doch erhöht. Möglicherweise drängt die Lymphdrainage verbliebene Krebszellen in gesundes Gewebe, wo sie sich festsetzen.
Gerade Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren leiden jedoch abhängig von ihrer Behandlungsform nicht selten unter schweren Lymphödemen im Gesicht, die sich ohne Drainage nicht von alleine zurückbilden. Daher muss jeder Patient gemeinsam mit seinem Arzt eine Nutzen-Risiko-Abwägung treffen – meist ist die Lymphdrainage unbedingt notwendig, um Beschwerden zu lindern.
Für alle anderen Tumorarten gilt aber derzeit noch: Ein Zusammenhang zwischen Massage, Lymphdrainage und Metastasierung ist nicht bewiesen. Trotzdem gehen ausgebildete Fachkräfte bei Krebspatienten nur mit Vorsicht vor; die direkt betroffene Körperregion ist bis zur vollständigen Genesung meist tabu.

Heilstollen: Vorsicht Radioaktivität

Ein Sonderfall unter den Wellnessanwendungen sind Behandlungen in radioaktivem Wasser oder Kurzaufenthalte in “Heilstollen” mit dem radioaktiven Gas Radon in der Luft. Bis in die 70er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts galten geringe Konzentrationen radioaktiver Substanzen als gesundheitsförderlich und “aktivierend”. Dahinter steht die Überlegung, dass geringe Mengen (eigentlich gefährlicher) Strahlung eine positive Wirkung auf den Organismus haben können. “Radiumsolbäder” oder “Heilstollen” waren deshalb sehr beliebt. Die gewandelte Sichtweise auf die Risiken auch einer niedrig dosierten Belastung lässt Radon-Anwendungen in einem anderen Licht erscheinen:
Beispielsweise geht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) davon aus, dass es keinen Grenzwert gibt, bei dessen Unterschreitung die Aufnahme von Radon vollständig risikofrei ist. Selbst wenn kurze Aufenthalte vermutlich keine nennenswerte Gefahr darstellen, so ist die Steigerung des Lungenkrebsrisikos bei Aufenthalten in Heilstollen (und in geringerem Maße auch bei Bädern) doch bezifferbar und nicht gleich Null. Da die aufgenommenen Mengen radioaktiver Stoffe beim Trinken oder Baden extrem gering sind, ist allerdings nicht die radioaktive Belastung der Grund der eingeschränkten Eignung, sondern bei Bädern eher, wie oben ausgeführt, die oft hohe Temperatur. Weitere Informationen für Fachleute gibt die WHO in einem Handbuch zum Thema Radon. Das englischsprachige Dokument wurde im Jahr 2009 veröffentlicht und kann im PDF-Format auf http://www.who.int/en/, “WHO handbook on indoor radon“, heruntergeladen werden. Weitere Informationen hat auch des Bundesamt für Strahlenschutz auf www.bfs.de/ion/radonzusammengestellt.

Nach der Krebsbehandlung: Wie lange gelten Einschränkungen?

Bei vielen Risikodiskussionen stellt sich die Frage, wie lange ein Krebspatient eigentlich mit entsprechenden Einschränkungen leben muss und ab wann er sich als geheilt betrachten kann. Diese Frage lässt sich nicht anhand der Therapiedauer oder der Zeit nach Abschluss der letzten Behandlung eindeutig beantworten - vor allem dann nicht, wenn man die heute oft lange ergänzende (adjuvante) Behandlung nach vollständiger Entfernung eines Tumors berücksichtigt. Individuelle Auskünfte zur Beurteilung der Situation können nur von den behandelnden Ärzten kommen.

Protonentherapie – Welche Tumore können behandelt werden?

Das Behandlungsspektrum umfasst eine Vielzahl onkologischer Indikationen. Prinzipiell können alle Tumoren, die bisher mit Röntgenstrahlen therapiert wurden, mit Protonen bestrahlt werden. Der Vorteil der Protonentherapie liegt vor allem in der Genauigkeit hoch wirksame Bestrahlungsdosen  präzise an einer bestimmte Stelle im Körper zu etablieren und dennoch dicht daneben liegendes gesundes Gewebe schonen zu können.
Da die Behandlung mit Protonen derzeit in Österreich nicht zur Verfügung steht, übernimmt Ihre Krankenkasse die Behandlungskosten, sofern ein unabhängiges Fachgutachten eines Radio-Onkologen die Sinnhaftigkeit der Behandlung beglaubigt.
Einen Überblick zu den einzelnen bestrahlbaren und auch nicht bestrahlbaren Tumoren bietet Ihnen der folgende link: http://www.praxis-margareten.at/?p=739

Dienstag, 18. Juni 2013

PROSTATAKREBS – Überblick und Sinn der Vorsorge

Um es kurz zu sagen. Durch die rechtzeitig begonnene und regelmäßig durchgeführte Vorsorgeuntersuchung der Prostata (sprich: PSA-Wert und klinische Untersuchung, evtl. zusätzlich Ultraschall und bei Verdacht Biopsie) kann Leben gerettet werden. So sind Überlebensvorteile bis zu 40% registriert worden, wie der unten angeführte Artikel-link erklärt.  .. http://www.praxis-margareten.at/?p=280

Früherkennung von Prostatakrebs – der PSA Wert


Früherkennung von Prostatakrebs – der PSA Wert

Die Vorsteherdrüse = Prostata des Menschen setzt ein spezielles, mit einem Zuckeranteil versehenes Eiweiß frei, welches als prostataspezifisches Antigen (PSA) bezeichnet wird. Es ist vor allem im Ejakulat (Samenflüssigkeit), aber auch im Blutserum vorhanden und nachweisbar. Anlass für weitere Abklärung (nochmalige PSA-Kontrolle in 4 bis 6 Wochen, Ultraschall, eventuell Biopsie) geben folgende Werte: jeder Gesamt-PSA-Wert größer oder gleich 4 ng/ml, PSA-Werte zwischen 3 und 3,9 ng/ml, in Kombination mit folgendem Quotienten: Freies PSA / Gesamt-PSA kleiner oder gleich 12 Prozent. Werte darunter werden, je nach deren Höhe, bzw. begleitendem Quotienten, alle 1 bis 3 Jahre kontrolliert. 36 Stunden vor der Blutabnahme sollten Geschlechtsverkehr und Sport (z.B. Fahrrad fahren) vermieden werden, auch wird die Abnahme stets vor der rektalen Austastung durchgeführt, da diese Vorgänge zu einer erhöhten PSA-Sekretion der Prostata und somit zu einem “falsch hohen” Ergebnis führen können.
 Bedeutung
Zusätzlich zur rektalen Untersuchung und Tastung der Prostata mit dem Finger, hat das PSA eine große Bedeutung beim Screening beschwerdefreier Männer auf das mögliche Vorhandensein eines Prostatakarzinoms. Jährliche Vorsorgeuntersuchungen werden ab dem 45. Lebensjahr empfohlen, sofern nicht zusätzliche Risikofaktoren vorliegen. PSA wird aber auch bei bereits diagnostizierter Tumorerkrankung als Parameter für deren Ausmaß sowie als Therapie- und Verlaufskontrolle eingesetzt.
Ein erhöhter PSA-Wert bedeutet jedoch nicht automatisch, dass Krebs vorhanden ist. Etwa 8 Prozent der Männer zwischen 50 und 75 Jahren zeigen einen (meist mäßig) erhöhten PSA-Wert (zwischen 4 und 8 ng/ml). In der überwiegenden Zahl der Fälle (zirka 75%) ist dies nicht auf Krebs zurückzuführen, da auch gutartige Erkrankungen der Prostata, wie Hyperplasie, Prostataentzündung oder Prostatainfarkt, zu einem PSA-Anstieg führen können.
Ein erhöhter PSA-Wert ist demnach Anlass für eine weiterführende Begutachtung und Kontrolle, sollte aber nicht zur unnötigen Beunruhigung des Patienten führen. Zwar kann ein Tumorgeschehen zur PSA-Erhöhung führen, viel öfter sind jedoch gutartige Erkrankungen dafür verantwortlich!
..weiter (kostenlos) unter .... http://www.praxis-margareten.at/?p=169

Präzisionsbestrahlung der Prostata als gute Alternative zur OP


Präzisionsbestrahlung der Prostata als gute Alternative zur OP

Der häufigste bösartige Tumor des Mannes ist der Prostatakrebs.
Durch die Implantation von Goldmarkern kann die Prostata bei jeder Strahlensitzung gut gesehen und das Strahlenfeld kann genau angepaßt werden. Dadurch können die Sicherheitsäume um die ansonst bewegliche Prostata deutlich reduziert werden. Dies hat zur Folge, dass zum einen das Risiko für chronische Nebenwirkungen an Darm und Blase stark gesenkt werden kann. Zum Anderen konnte in amerikanischen Studien gezeigt werden, dass auch die Bestrahlungsdosis und somit die Wirkung am Tumor bei guter Therapieverträglichkeit erhöht werden konnte. Die Ergebnisse sind mittlerweile so gut, dass die Bestrahlung des Prostatakrebs bei vielen Patienten nicht nur der OP zumindest gleichwertig ist, sondern auch wegen der geringen Nebenwirkungsrate als gute und schonende Alternative zur Operation betrachtet werden kann. Diese Methode steht in einigen Krankenhäusern Österreichs schon zur Verfügung.

... weiter nachlesen unter.. http://www.praxis-margareten.at/?p=179

Prostatakrebs, Moderne Strahlentherapie in frühen Tumorstadien

Im Rahmen eines urologischen Fachseminares wurde dieser Artikel erstmals präsentiert, der unsere damals noch jungen Erfahrungen der Charite Berlin mit einer sehr innovativen Bestrahlungstechnik beschreibt.
Vorteil der Methode liegt darin, dass durch die besonders gute Schonung der umliegenden gesunden Organe (zB Enddarm, Harnblase) es möglich wurde, die Behandlung des Prostatakrebses intensiver und so erfolgreicher zu machen, ohne das gesunde Gewebe zusätzlich zu schädigen.
Mittlerweile liegen Langzeitergebnisse aus Amerika (Zelefsky, et al.) vor, die sehr ermutigend sind und die Sinnhaftigkeit der Methode bestätigen. ..

weiter geht es (kostenlos) unter .. http://www.praxis-margareten.at/?p=353

Ratgeber Prostatakrebs

Die deutsche Krebshilfe ist eine gemeinnützige Organisation, die sich den Interessen an Krebs erkrankter Menschen widmet. Eines der Projekte beschäftigt sich damit, einen Überblick mit den wichtigsten Informationen zu bestimmten Krebserkrankungen für Betroffene und Interessierte kostenlos zur Verfügung zu stellen. Diese Broschürengruppe, genannt “die blaue Reihe” , die in Deutschland erhältlich ist, möchte ich Ihnen hier zur Verfügung stellen.
Der nachfolgende link führt sie zum Ratgeber bei Prostatakrebs und kann kostenfrei von Ihnen angewählt werden.

http://www.praxis-margareten.at/?p=966

Prostatakrebs - unabhängige Zweitmeinung zu Therapiemethoden

Wer Probleme mit der Prostata hat, geht in der Regel zum Urologen. Stellt man dann die Diagnose Prostatakrebs, wird häufig zu einer Operation und/oder Hormontherapie geraten. Jedoch gibt es aus onkologischer Sicht auch sinnvolle Therapiealternativen..
..So kann in vielen Fällen eine Strahlentherapie einen gleichwertigen Therapieerfolg bringen und bietet dabei bei Anwendung modernster Techniken auch ein geringeres Risiko für die Entstehung von Inkontinenz oder Impotenz.
In anderen Fällen kann auf eine Blockade der Hormonproduktion komplett verzichtet werden und bei sehr frühen Krebsstadien und entsprechend hohem Alter des Patienten kann auch die Möglichkeit einer alleinigen Kontrolluntersuchung ohne jegliche Behandlung sinnvoll sein.
Da sich viele Patienten mittlerweile im Internet belesen und bezüglich der für einen persönlich richtigen Therapieentscheidung oft Unsicherheit besteht, wurde die Idee eines von der Behandlung unabhängigen Zweitmeinungszentrums geboren.
Weiter geht es (kostenlos) auf... http://www.praxis-margareten.at/?p=1150

Ratgeber Vorsorge und Früherkennung

Woran erkenne ich Frühwarnzeichen einer möglichen Krebserkrankung? Welche Untersuchungen sind ratsam?
Auf diese Fragen versucht der unter der Ägide der Niedersächsischen Krebsgesellschaft erstellte Informationsfolder einzugehen. Die darin enthaltenen Informationen beschäftigen sich u.a. mit folgenden Themen:
  • Brustkrebs

  • Prostatakrebs

  • Hautkrebs

  • ... weiter geht es (kostenlos) auf http://www.praxis-margareten.at/?p=1136